CineCity

J/


Engel

TAXI

 

 
Die WM 2010 in Südafrika
wm logoVom 11. Juni bis 11. Juli 2010 rollt das runde Leder wieder. Die 19. Fußballweltmeisterschaft in Südafrika wird für viel Gesprächsstoff unter Fußballexperten und solchen, die es sein wollen, sorgen. Erinnern wir uns an das sensationelle Ereignis vor vier Jahren zurück, so hat sicherlich jeder seine ganz speziellen Erinnerungen an das damalige Sommermärchen. König Fußball regiert also wieder einen Monat lang das Geschehen.

fansErstmals in der WM Geschichte findet die Endrunde auf dem afrikanischen Kontinent statt. Dass dies möglich ist, musste in Südafrika vieles geschehen, neu gebaut oder modernisiert werden. Flughäfen mussten gebaut werden, das Straßennetz und die gesamte Infrastruktur musste verbessert werden. Viele Kritiker zweifelten daran, dass es Südafrika gelingen würde, die WM auszutragen. Schlussendlich wird es in Südafrika neun verschiedene Austragungsorte geben und zehn Stadien, in denen 32 Nationen um die begehrte Trophäe kämpfen.

Stadien

Das FNB-Stadion in Johannesburg, auch Soccer-City-Stadion genannt, wird der Austragungsort des Eröffnungs- und Finalspiels sein. Das komplett modernisierte und überdachte Stadion ist ein reines Fußballstadion und bietet Platz für etwa 94.700 Zuschauer. Die beiden Halbfinalspiele finden in Kapstadt und im zweitgrößten Moses-Mabhida-Stadion in Durban statt, das Spiel um Platz drei wird in Port Elizabeth ausgetragen. Weitere Schauplätze sind das Ellis-Park-Stadion als zweites Stadion in Johannesburg, Pretoria, Bloemfontein, Polokwane, Nelspruit und Rustenburg.


FanWer wird sich den Titel sichern?
Wie bei jeder Weltmeisterschaft werden etliche Mannschaften als Titelanwärter gehandelt, doch wie auch bei jedem Turnier gibt es die Underdogs. Prognosen zu geben überlassen wir anderen. Freuen wir uns lieber auf spannende und unterhaltsame Spiele, auf Abwechslung und auf die ein oder andere Überraschung. Hauptsache wir werden Weltmeister und dürfen uns den vierten Stern auf das Trikot nähen. Zu unterschätzen ist wahrlich keine der teilnehmenden Mannschaften, sicherlich werden auch die klimatischen Bedingungen eine Rolle spielen, hoffen wir der Jogi hat unsere Jungs gut vorbereitet. Und hoffen wir, dass unser deutsches Team die in der Vorbereitung aufgetretenen Ausfälle um Michael Ballack und Co. gut wegstecken kann. Schließlich ist unser Team bekannt für Kampfgeist und als gut funktionierende Turniermannschaft mit Siegeswillen.

Schlossplatz


Wir-Gefühl und Public Viewing
Wer erinnert sich nicht mehr an die WM im eigenen Lande? Deutschlandfahnen an den Autos, schwarz-rot-goldene Perücken, Deutschland-Trikots soweit das Auge reichte, friedlich feiernde Menschenmassen, Glückseligkeit und einfach nur eine geile Deutschlandparty! Noch nie war sich eine Nation so einig und noch nie war das Wir-Gefühl so groß. Und wie wird es dieses Jahr? Hoffen wir auf das gleiche. Gemeinsames öffentliches Fußballschauen und Feiern, das war im Jahr 2006 selbstverständlich, man denke nur an den Stuttgarter Schloßplatz, zig Tausende strömten zu den deutschen Spielen, eine Fahnenmeer in schwarz-rot-gold regierte nicht nur die Großstädte … und in diesem Jahr? In diesem Jahr sind die städtischen Kassen wohl leerer, Mega-Events und Massen-Public-Viewing wird zum Leiden der Fußballnation nicht in so großem Rahmen stattfinden. Zur Freude aber von Gastronomen, die sicherlich WM Partys veranstalten – „Kneipencharme statt zentraler WM-Leinwand“, so lautet wohl eher das diesjährige Motto. In der Hohenlohe-Arena gibt es im WM Fandorf allerdings die Stadion-Atmosphäre zum Erleben, in Ellwangen auf dem Marktplatz steigt auch dieses Jahr wieder das nahezu schon traditionell gewordene WM Festival und auf dem Ulmer Münsterplatz werden das Eröffnungsspiel, die Gruppenspiele der deutschen Fußballnationalmannschaft in der Vorrunde und alle Spiele der Fußballweltmeisterschaft ab dem Achtelfinale gezeigt. Auf dem Platz können bis zu 8.000 Zuschauer mitfeiern. Die Arena Hohenlohe bietet bis zu 3500 Zuschauern Platz – Wir-Gefühl garantiert!

Lassen wir es angehen. Seien wir gespannt, was die verschiedenen Teams der 32 Nationen zu bieten haben, was uns an dieser WM erfreuen wird und wer am 11. Juli in Johannesburg den Pokal in Händen halten wird.

schlossplatz


*** Wissenswertes rund um die WM in Südafrika ***

logo

Das offizielle Logo des Turniers wurde nach einjähriger Entwicklung am 7. Juli 2006 im Rahmen einer offiziellen Pressekonferenz in Berlin durch den südafrikanischen Staatspräsidenten Thabo Mbeki präsentiert. Es stellt in abstrakter Form einen Spieler beim Ansatz zum Fallrückzieher dar.

jabulani

Der offizielle Spielball trägt bei diesem Turnier den Namen Jabulani, was in der Sprache der Zulu so viel wie „Feiern“ bedeutet. Die elf verwendeten Farben stehen für die elf Stämme Südafrikas und ihre Sprachen sowie für die elf Spieler jeder Mannschaft. Im Finale wird ein spezieller Ball namens Jo-Bulani verwendet.


zakumiDas Motto der Endrunde lautet „Ke Nako. Celebrate Africa’s Humanity“. „Ke Nako“ bedeutet „Es ist Zeit“. „Celebrate Africa’s Humanity“ bedeutet „Feiert Afrikas Menschlichkeit“. Frei übersetzt bedeutet der Slogan also: „Es ist Zeit, Afrikas Menschlichkeit zu feiern“. Das Motto soll Afrikas größte Ressource, nämlich die Wärme, Freundlichkeit, Bescheidenheit und Menschlichkeit seiner Einwohner herausstellen.

Am 22. September 2008 wurde Zakumi als offizielles WM-Maskottchen der Öffentlichkeit vorgestellt. Es stellt einen Leoparden dar. „ZA“ ist das internationale Kfz-Kennzeichen Südafrikas, während „Kumi“ in mehreren Sprachen 10 bedeutet. Übersetzt steht „Zakumi“ damit für „Südafrika 2010“.



Am 26. April wurde auf ihrer offiziellen Seite verkündet, dass der offizielle Song zur FIFA WM 2010 „Waka Waka (This Time For Africa)“ von Shakira, zusammen gesungen mit der südafrikanischen Gruppe Freshlyground, stammt. Die offizielle Hymne zur FIFA WM 2010 ist jedoch eine andere, nämlich „Sign of a Victory“ von R. Kelly ft. The Soweto Spiritual Singers. Hingegen lautet der offizielle Coca-Cola WM-Song „Wavin' Flag (Coca-Cola Celebration Remix)“ und wird vom somalischen Hip-Hop-Künstler K'naan gesungen.


Redaktion: Alex Müller
 
< Zurück   Weiter >